Layout

Unser Layoutsystem ist die zugrunde liegende Struktur, die festlegt, wie alle Markenelemente innerhalb eines Formats angeordnet werden, um eine unverwechselbare und konsistente Kommunikation zu schaffen.

Layoutsystem

Unser Layoutsystem soll einen praktischen, anpassungsfähigen Rahmen bieten, der Flexibilität und Skalierbarkeit unterstützt und so eine konsistente Markenexpression über verschiedenste Formate, Inhaltstypen und Touchpoints hinweg ermöglicht.

Layoutkomposition

Wir arbeiten mit drei Layoutkompositionen über alle Formate hinweg: randabfallend, vertikale Teilung und horizontale Teilung. Pro Layout wird eine Komposition gewählt; das Teilungsverhältnis kann je nach Kommunikationsziel flexibel zwischen 1:3, 1:2 oder 3:1 variieren.

Randabfallende Layouts kommen zum Einsatz, wenn der Inhalt bildgeführt ist und eine starke visuelle Wirkung braucht. Sie eignen sich sowohl für bildgetriebene Kompositionen als auch für einfarbige Hintergründe.

Bei geteilten Layouts schaffen wir ein klares Gleichgewicht zwischen Bild und Text. Die Standardausrichtung ist vertikal im Querformat und horizontal im Hochformat, kann aber je nach Format und Botschaft flexibel angepasst werden.


Mehr Bildfläche verstärkt die visuelle Betonung; mehr Textfläche erhöht Klarheit und Struktur.

Siehe die Seite „Best-Case-Beispiele“ für weitere Inhaltsbeispiele.

Prinzip der Basiseinheit

Die Basiseinheit, „x“ genannt, ist der kleinste Baustein unseres Layoutsystems. Sie definiert zentrale Maße wie Ränder, Logogrößen und Abstände und stellt sicher, dass jedes Format und jede Anwendung einer konsistenten Logik folgt, unabhängig von Größe oder Kontext.

Die Einheit wird auf Basis von 2 % der kürzeren Seite des Formats berechnet und kann je nach Einsatzbereich skaliert werden.

Skalierung der Basiseinheit

Verwende die vervielfachten Bausteine der Basiseinheit für alle Abstände und Maße. Halte diese vervielfachten Bausteine über alle Formate hinweg konsistent – nur der Basiswert (x) skaliert je nach Größe. Vermeide Maße, die keine ganzen Vielfachen von x sind.

Ränder

x3 Basiseinheiten

Rechenbeispiel DIN A4:

x = kürzere Seite des Formats × 0,02
x = 210 mm × 0,02
x = 4,2 mm


Die kürzere Seite des Formats beträgt 210 mm. Zwei Prozent von 210 mm sind 4,2 mm. Die Basiseinheit für DIN‑A4‑Formate beträgt 4,2 mm, unabhängig von der Ausrichtung.

Layoutränder

Jedes Format nutzt definierte Ränder sowie eine Spalten‑ und Zeilenstruktur. So entsteht ein Rastersystem, das über alle Inhaltstypen hinweg visuelle Harmonie sicherstellt.

Standardformate

Bei Standardformaten basieren die Ränder auf der Basiseinheit (x), skaliert um den Faktor 3 für optimalen Weißraum. Die Anzahl der Basiseinheiten für den Rand kann bei besonderen, extremen Formaten erhöht werden.

Die Anzahl der Basiseinheiten für den Rand kann bei besonderen, extremen Formaten erhöht werden.

Sonder- und Extremformate

Extreme Seitenverhältnisse können Inhalte gestaucht, gestreckt oder unausgewogen erscheinen lassen. Um visuelle Harmonie und Klarheit zu sichern, sollten die Ränder entsprechend vergrößert werden.

Für Formate wie 2:1 oder 3:1 gilt: Im 2:1-Format werden vier Basiseinheiten Rand eingesetzt, im 3:1-Format sechs Basiseinheiten.

Rastersystem

Jedes Format nutzt eine klare Spalten- und Zeilenstruktur und bildet damit einen Raster, der visuelle Harmonie und Konsistenz über alle Inhaltstypen hinweg sicherstellt. Unser Rastersystem ist responsiv und passt sich vielfältigen Formaten und Anwendungen an.

Zeilen und Spalten

Wir nutzen ein flexibles Raster in Viererschritten, meist 4, 8 oder 12 Spalten oder Zeilen. Das 12-Spalten-Raster bietet viele Layoutaufteilungen und funktioniert für bildstarke wie textlastige Formate.

Für wirkungsorientierte Layouts wie Plakate eignen sich weniger Spalten und Zeilen, für informationsreiche Formate mehr. Alle Kombinationen sind möglich, solange sie dem Vielfache-4-Prinzip folgen und damit Klarheit und saubere Ausrichtung gewährleisten.

Zwischenräume

Wir verwenden einen definierten Steg (1× Basiseinheit, zentriert), um komplexe Layouts und Editorial-Formate zu strukturieren.

Arbeiten mit dem Raster

Unser flexibles Rastersystem sorgt bei der Platzierung von Elementen über alle Inhaltstypen hinweg für visuelle Harmonie.

Weitere Platzierungsdetails werden in spezifischen Touchpoint-Guidelines definiert (z. B. Editorial).

Einsatz des Rasters (komplexe Anwendungen)

Unser Rastersystem nutzt eine Stegbreite, um komplexe Layouts und redaktionelle Formate klar zu strukturieren.

Ein Steg von einer Basiseinheit (1x) stellt eindeutige Abstände zwischen den Elementen sicher und unterstützt eine durchgängige visuelle Ordnung.

Logogröße und -platzierung

Setze die Logohöhe flexibel im Bereich von 2 bis 3 Basiseinheiten, um unterschiedliche Anwendungen zu ermöglichen und zugleich visuelle Konsistenz zu wahren.

Platziere das Logo in einer der vier Ecken des Layouts, bevorzugt auf einem einfarbigen Hintergrund, um die Wiedererkennbarkeit zu maximieren.


Flexibilität in der Logo-Platzierung ist innerhalb eines Formats erlaubt, die Platzierung muss jedoch stets Klarheit und Markenwiedererkennung sicherstellen.

Transparente Overlays

Overlays können eingesetzt werden, wenn Logos, Text oder andere grafische Elemente über Bildern platziert werden, um den Kontrast zu erhöhen und die Lesbarkeit zu verbessern.

In der Regel wird auf hellen Bildern ein schwarzes Overlay mit reduzierter Deckkraft verwendet, auf dunklen Bildern ein weißes Overlay mit geringer Deckkraft. Passe die Transparenz nach Bedarf an, sodass alle Inhalte klar bleiben, ohne das Bild zu überlagern.

Lineare Elemente

Verwende lineare Elemente als unterstützende Mittel innerhalb des Layoutsystems, um Inhalte zu verankern und zu strukturieren und so eine klare, ausgewogene Komposition zu schaffen. Setze Linien nur ein, wenn sie die Hierarchie stärken, Elemente verankern oder die Balance des Layouts verbessern – es besteht keine Pflicht, sie in jedem Layout zu nutzen.

Alle Linien müssen gerade Enden und Verbindungen haben und bei Full-HD-Auflösung (1920x1080px) auf eine Stärke von etwa 1pt eingestellt sein. Passe die Linienstärke je nach Auflösung, Größe und spezifischen Anforderungen der einzelnen Touchpoints entsprechend an.

Best Practices

Don'ts

Ein klares, ansprechendes Design ist entscheidend für wirkungsvolle Kommunikation. Wenn diese Guidelines beachtet werden, entstehen Layouts, die visuell ausgewogen, leicht zu navigieren und einladend sind, sodass die Botschaft wirksam beim Publikum ankommt.

Wir überladen die Komposition nicht

Halte Layouts ausgewogen, mit klarer visueller Hierarchie und ausreichend Weißraum, damit die Inhalte wirken können.

Wir ordnen Elemente nicht willkürlich an

Halte klare Ausrichtungen ein und folge dem etablierten Rastersystem, um ein stimmiges und organisiertes Layout zu gewährleisten.

Wir vermeiden schräge Teilungen

Verwende für Formatkompositionen ausschließlich gerade, horizontale und vertikale Teilungsverhältnisse.

Wir erstellen keine Formatteilungen mit zwei Hintergrundfarben oder zwei Bildern

Kombiniere für visuelle Balance einen einfarbigen Hintergrund mit Bildern.

Wir platzieren zentrale Inhalte nicht auf unruhigen Bildbereichen

Wähle klare Bildbereiche, unterstütze die Komposition mit einem farbigen Hintergrund oder nutze ein Verlaufs-Overlay, um den Kontrast zu verbessern.

Wir setzen lineare Elemente sparsam ein und verändern sie nicht

Verwende lineare Elemente gezielt und halte dich stets an die festgelegten Guidelines.